Wir teilen mit Euch den Artikel in der LDZ vom 02.Mai, wo unser unvergessener Ausschank vom vorherigen Tag es auf die Titelseite geschafft hat
Wer noch zögert uns zu besuchen: Ob es auch am Vatertag so schönes Wetter gibt, hier die aktuellste Prognose von wetter.com :
Ja, auch an diesem Tag schein die Sonne, mehr als an allen anderen Tagen in der Woche. Ein echter Lichtblick. Das Wetter bleibt trocken, Eure Kehlen garantiert nicht! Dafür sorgen wir.
Der Wetterbericht versprach bestes Feiertagswetter, und das Wetter hielt sich daran. Bei lauschigen 22 °C bereiteten die Mitglieder der Hohen Tafel Einiges vor. Der Turm nach seiner erfolgreichen Sanierung und die Umgebung wurde herausgeputzt, der Grill angeworfen und auch unsere neueste Attraktion, ein großes Yenga-Spiel für Klein und Groß aufgestellt
Die Gäste sorgten für eine feierliche Stimmung. Viele Familien und Radfahrer besuchten den Turm und unseren Ausschank, sogar Bürgermeister Ulf Gabriel besuchte uns auf seiner Radtour durch die Sieben Berge. Dieser Tag wird uns als denkwürdiger 1. Mai in Erinnerung bleiben – ein weiterer Höhepunkt des 100-jährigen Jubiläumjahres des Ernst-Binnewies-Turms.
Bald ist Himmelfahrt- und es gibt wieder unseren Ausschank vor dem Tafelturm, die grundlegensten Restaurationsarbeiten sind pünktlich zu den Veranstaltungen erledigt.
!!Achtung, die Sperrung ist mit dem 28.04.2026 aufgehoben!! Zum Ausschank am 1. Mai ist unsere Hauptattraktion wieder offen.
Für Besucher war der Ernst-Binnewies-Turm komplett gesperrt! Wir hatten Handwerker, welche bei der geeigneten Witterung unaufschiebbare Instandhaltungsarbeiten in der Kanzel ungestört durchführt haben.
Der erste Teil der Restaurierung ist abgeschlossen, seit 28.04.2026 ist der Turm wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.
Die Sparkasse HGP spendet 1200 € für dieses Projekt. Einen großen Dank an den Spender!
Am zweiten April-Wochenende haben sich rund 15 Mitglieder des Vereins bei bestem Wetter getroffen und eine Vielzahl an Bänken und Tischen rund um die Hohe Tafel und auch direkt am Turm mit einem neuen Anstrich versehen. Gleichzeitig wurden zwei neue Tische an der Forellenzucht und am Brüggener Schlossblick errichtet. Im Anschluss gab es an der Hörzenhütte einen leckeren Abschluss. So ist die Infrastruktur des Vereins dank der zahlreichen Helfer wieder ein gutes Stück aufgewertet worden und bereit für die Wandersaison!
Wanderung in den Sieben Bergen rund um die Hohe Tafel im Rahmen 100 Jahre Tafelturm!
Auf meist naturbelassenen Pfaden wandert ihr ca. 11 km mit Beate und Andreas in den Sieben Bergen rund um die Hohe Tafel, wo der Bärlauch im Frühjahr besonders üppig gedeiht. Euch erwarten wunderbare Ausblicke, Einblicke in die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des beliebten Heilkrauts und natürlich auch Zeit zum Sammeln für den eigenen Bedarf. Der Zwischenstopp auf der Hohen Tafel versteht sich. Da die Anzahl der Teilnehmenden auf 12 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung per E-Mail auf Leinetrekking[at]email.de unbedingt erforderlich.
Datum: 28.3.26 – Start 10:00 Uhr
Länge ca. 11 km
Höhendifferenz: jeweils ca. 300 m hoch und runter
Gehzeit ca. 4 Stunden
Gesamtzeit ca. 5 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Charakter: Natur-/Landschaftsgenuss, Walderlebnis
Voraussetzung sind körperliche Fitness für ca. 4 Gehstunden in z.T. unebenen Gelände, belastbares und festes Schuhwerk, Regenkleidung
Einkehrmöglichkeit: Keine, daher eigene Rucksackverpflegung nötig
Kosten: Führung ist kostenlos, Anfahrt und Verpflegung auf eigene Kosten
Weitere Informationen erhaltet Ihr nach Anmeldung unter leinetrekking[at]email.de.
Praktikum beim Wegewart der Samtgemeinde Leinebergland im Januar 2026
2026 wird der Ernst-Binnewies-Turm, auch Tafelbergturm genannt, 100 Jahre alt. Im Zuge dieses Jubiläums hat sich der Verein Hohe Tafel e. V. umfangreiche Renovierungsarbeiten am Turm und in der Umgebung des Turms vorgenommen. Unter anderem sollen drei in die Jahre gekommene Tische auf Rastplätzen ersetzt werden, außerdem soll die Brüstung der Turmkanzel eine neue Holzabdeckung erhalten und die alte in die Jahre gekommene, undichte Abdeckung ersetzen.
Im Rahmen eines Praktikums im Duinger Bauhof, das die Schriftführerin des Vereins Katja Wegener in der vorletzten Januarwoche 2026 absolvierte, planten der Wegewart der Samtgemeinde Leinebergland, Martin Gründel, und Katja Wegener, neben den üblichen Aufgaben des Wegewartes diese beiden Aufgaben anzugehen und drei Tisch-Bausätze zu erstellen. Die Arbeit an der Holzabdeckung für die Kanzel des Tafelbergturms sollte zumindest begonnen werden.
Am ersten und zweiten Morgen wurden zunächst die Pflichten des Wegewartes erledigt, sowohl Dienstag als auch Mittwoch wurden populäre Plätze im Leinebergland aufgesucht, von Müll befreit, Wanderkarten nachgefüllt und Ähnliches. Sonnenaufgang mit Blick bis zum Brocken inklusive! Anschließend ging es zurück in den Bauhof Duingen, um das bereits gelieferte Holz (Lärche bzw. Douglasie) zuzuschneiden. Pünktlich zum Arbeitsschluss am Dienstag waren die insgesamt neun Teile für die drei Tischplatten fertig geschnitten, geschliffen und mit Leinöl-Firnis lasiert. Bis Mittwoch Mittag waren auch die Tisch-Gestelle zugeschnitten, gefräst, gebohrt, geschliffen und lasiert. Am Nachmittag ging es in den Ith. Dort mussten an verschiedenen Stellen auf den Weg gefallene Bäume beseitigt werden.
Die Bearbeitung der Holzabdeckung (8 etwa 2-Meter-Bohlen) am Donnerstag gestaltete sich etwas schwieriger, da nicht die optimalen Werkzeuge und Maschinen vorhanden waren. Es musste improvisiert werden. So wurden die für den konstruktiven Holzschutz erforderlichen Schrägen mit handwerklichem Geschick (M. Gründel) mit der Tischkreissäge auf die Oberseite der Bohlen aufgebracht. Anschließend wurden alle Bohlen an beiden Kanten der Unterseite mithilfe der Oberfräse mit einer sogenannten Abtropfkante versehen. Auch das eine Maßnahme zum konstruktiven Holzschutz. Nun mussten noch alle 16 eingesägten Schrägen mit dem elektrischen Hobel weiterbearbeitet und schließlich noch geschliffen werden. Vor Ort werden die Bohlen dann mithilfe einer 1:1-Schablone dem achteckigen Grundriss der Turmkanzel genau angepasst. Freitagmorgen wurden sämtliche Teile für die Tischbausätze in eine Scheune in Wallenstedt zur Zwischenlagerung verbracht.
Direkt im Anschluss wurde mit einer Dachdecker-Firma Tafelturm begangen. Der Verein Hohe Tafel hatte die Firma um einen Kostenvoranschlag für die fachgerechte Sanierung des ebenfalls undichten Turmkanzelbodens gebeten. Alles in allem eine ziemlich kalte, aber sehr produktive Woche! Der Verein Hohe Tafel e. V. bedankt sich herzlich bei der Samtgemeinde Leinebergland und insbesondere bei Martin Gründel für die hervorragende Zusammenarbeit.